Manuelle Therapie (SAMT)

Sind "Vibrationen" schädlich?
Oft hört man, dass Vibrationen, wie sie beispielsweise beim LKW-Fahren und Arbeiten mit dem Presslufthammer auftreten, schädlich sind. Diese Art von Vibrationen sind in keiner Weise mit denen von Galileo vergleichbar, da es sich dabei um Vibrationen mit anderen Frequenzen, Amplituden und Schwingungsverläufen handelt und zudem die Art der Krafteinleitung keinem physiologsichen Bewegungsmuster entspricht. Beispielsweise werden beim Sitzen auf einer vibrierenden Fläche (wie in einem Fahrzeug) die Kräfte direkt in die Wirbelsäule eingeleitet, was bei Galileo nicht der Fall ist.

Die patentierte Bewegungsform des Galileo Trainings ist keine beidseitig synchron verlaufende Auf- und Abbewegung, sondern aufgrund der Wipp-Funktion eine teilweise Kreisbewegung, welche die linke bzw. rechte Körperhälfte abwechselnd und gegenläufig bezüglich der Beuger- und Streckermuskulatur trainiert. Diese Bewegungsform ist dieselbe wie bei der menschlichen Fortbewegung - rechtes und linkes Bein sowie die Rumpfmuskulaturpartien werden immer abwechselnd (gegenphasig) betätigt.

Im Vergleich zum LKW-Fahren und zu schwerem Arbeitsgerät sind bei Galileo keine hohen, schädlichen Frequenzanteile (Impulse, Schläge) enthalten. Die aufwendige mechanische Konstruktionsweise von Galileo garantiert eine immer rein sinusförmige (harmonische) Krafteinleitung in den Körper, wobei lediglich die tatsächlich eingestellte Frequenz auf den Körper wirkt. Die Frequenzen von Galileo sind abgeleitet aus der Muskelphysiologie (Muskelfunktion) und das Galileo Training ist individuell und sehr feinfühlig über Amplituden- und Frequenzwahl dosierbar.

Manuelle Therapie

Was ist Manuelle Therapie?



Ziel der Manuellen Therapie ist, Störungen am Bewegungsapparat festzustellen und eine angemessene Behandlung durchzuführen. Diese Techniken werden mit den Händen ausgeführt (manuell). Sie sind schonend und schmerzlos.

Manuelle Techniken im weitesten Sinn gehören zu den ältesten medizinischen Eingriffen und existieren seit Jahrtausenden in allen Kulturen und auf unterschiedlichste Weise.

Manuelle Therapie, bei welchen Problemen?



bei akuten Problemen
> gesamter Bewegungsapparat,
z.B. Genickstarre, „Hexenschuss“
> Schulterprellung, etc.

bei chronischen Problemen
> chronische Wirbelsäulenprobleme
> Abnutzungen, z.B. im Knie oder in der Hüfte, etc.

nach Operationen
> gesamter Bewegungsapparat,
z.B. nach einer Kreuzbandoperation,
Rückenoperationen, etc.

nach Sportverletzungen
> Muskelzerrungen oder –risse
> Gelenksverstauchungen
> Knochenbrüche

zur Prophylaxe
> Instruktion von Techniken zur Selbstmobilisation sowie
Dehn- und Kräftigungsgymnastikprogramme.

Wer arbeitet mit der Manuellen Therapie?

Die Manuelle Therapie wird von diplomierten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Ärztinnen und Ärzten ausgeübt, welche über eine Zusatzausbildung in Manueller Therapie (SAMT) verfügen. Sie sind verpflichtet, sich regelmässig weiterzubilden.

Die SAMT arbeitet eng mit der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin (SAMM) zusammen. Es werden auch gemeinsame Kurse durchgeführt.

Wer verordnet und wer bezahlt?



Die Manuelle Therapie wird vom Arzt, von der Ärztin verordnet und im Rahmen einer physio-therapeutischen Sitzung durchgeführt. Diese Behandlung wird somit von der Krankenkassen-Grundversicherung bezahlt.
Haben Sie weitere Fragen oder suchen Sie eine bei der SAMT ausgebildete Physiotherapeutin oder einen Physiotherapeuten?